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	<title>GuteGeschichten &#8211; PAGES MEDIA PRODUCTIONS</title>
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	<title>GuteGeschichten &#8211; PAGES MEDIA PRODUCTIONS</title>
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		<title>Hymne auf die Kreativität</title>
		<link>https://pagesmedia.de/de/2021/06/09/videoproduktion-kreativ/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tniedermayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[GuteGeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Videoproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[„Hymnen sind Ausdruck hoher Begeisterung“¹: Warum sind wir also so begeistert von der Kreativität? Weil sie auch im B2B-Bereich einen Film besser machen kann – man muss sich nur trauen. Viele Filmschaffende haben das Gefühl, sie müssten in ihren Filmen eine klare Story erzählen, damit sie das Publikum erreichen. Auch Unternehmen möchten in der Regel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Hymnen sind Ausdruck hoher Begeisterung“¹: Warum sind wir also so begeistert von der Kreativität? Weil sie auch im <strong>B2B-Bereich</strong> einen Film besser machen kann – man muss sich nur trauen.</p>



<p>Viele Filmschaffende haben das Gefühl, sie müssten in ihren Filmen eine klare Story erzählen, damit sie das Publikum erreichen. Auch Unternehmen möchten in der Regel eine lineare und klassische Geschichte erzählen. Dabei orientieren sie sich am <strong>Corporate Storytelling</strong> als Konzept für ihren Film.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="corporate-storytelling-auf-nummer-sicher-gehen">Corporate Storytelling: Auf Nummer sicher gehen?</h3>



<p>Corporate Storytelling ist das Erzählen einer Geschichte über das Unternehmen und deren Persönlichkeiten oder der Firmen-/Unternehmensphilosophie. Dazu werden <strong>dramaturgische</strong> und <strong>narrative</strong> Mittel benutzt. Man erläutert ein Problem oder eine Herausforderung der Zielgruppe und bietet dann sein Produkt oder seine Dienstleistung als die Lösung an.</p>



<p>Corporate Storytelling soll durch Vermittlung von Informationen in Form einer Geschichte, das Image des Unternehmens fördern. Zielgruppe sind (Neu-)Kundschaft, aber auch geschäftliche Kontakte oder die eigenen Angestellten.<br>Eine Firma möchte sich zudem menschlich und authentisch zeigen, nicht nur ein “Geschäft” sein. Man möchte herausstechen aus der Masse und sich von der Konkurrenz abheben. Neben der Eigendarstellung bewirbt man nebenbei sein Produkt.<br>Immer mehr Firmen setzen dabei auf audiovisuelle Umsetzung der Geschichte. Gut so. Denn Video erreicht nicht nur mehr Menschen, sondern steigert auch die Verweildauer auf der eigenen Seite. Zudem lassen sich Emotionen besser in einem Video vermitteln. Aber braucht es dafür Corporate Storytelling?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="bewegtbild-ja-corporate-storytelling-nicht-unbedingt">Bewegtbild ja, Corporate Storytelling nicht unbedingt</h3>


<div class="wp-block-image wp-image-1755">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Aufbau-eines-Dramas-Gustav-Freytag-768x539-2.jpg" alt="" class="wp-image-200" width="-387" height="-271" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Aufbau-eines-Dramas-Gustav-Freytag-768x539-2.jpg 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Aufbau-eines-Dramas-Gustav-Freytag-768x539-2-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Aufbau eines Dramas nach Gustav Freytag²</figcaption></figure>
</div>


<p>Sprechen wir von Storytelling denken wir meist an eine Handlung nach dem Aufbau eines <strong>Dramas</strong>: Eine Story mit Einleitung, steigender Handlung, Wendepunkt, fallender Handlung und dem Schluss.</p>



<p>Ein ganzes Drama also? Unser Video sollte aber eine Länge von ca. 3-4 Minuten nicht überschreiten, damit wir die Aufmerksamkeit des Zuschauenden nicht verlieren. Es gibt natürlich Videos, die schaffen es in dieser Zeit eine abgeschlossene Geschichten zu erzählen. Ist der Inhalt der Handlung aber schlecht strukturiert, kann eine Story mehr schaden als nutzen. Eine Handlung braucht Zeit sich zu entfalten und um richtig erzählt zu werden. Im Kopf denkt man dann eher an eine Story nach dem klassischen Aufbau, der eher an einen Hollywoodfilm erinnern lässt. Aber seien wir mal ehrlich: wir haben in der Regel weder das Budget, noch die Zeit, solch einen Film zu erschaffen (falls doch, sind wir natürlich mehr als glücklich, das mit dir anzupacken!).</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wer-will-vor-die-kamera">Wer will vor die Kamera?</h3>



<p>Warum sollte man also eine Geschichte erzwingen? Das kann zu aufgeblasen wirken oder unbefriedigend sein, wenn die Geschichte nicht gut erzählt wird. Dann gibt es noch die Frage nach der Besetzung. Beim Corporate Storytelling setzt man oft auf Angestellte und Teammitglieder als Darstellende. Ja, das kann klappen. Aber nicht jede Firma besteht ausschließlich aus kameraaffinen Teammitgliedern, die sich wöchentlich in ihrer Laien-Theatergruppe treffen. Ungespielt kann natürlich Authentizität und Identifikation fördern. Aber hat das Team überhaupt Lust drauf? Das ist in jedem Unternehmen unterschiedlich. Und nicht jede Person freut sich, wenn irgendwann die Möglichkeit besteht, sie könne ein Meme werden, weil man ihr das Unbehagen vor der Kamera angemerkt hat.</p>



<figure class="wp-block-video"><video autoplay controls loop preload="auto" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2021/06/VID-20210601-WA0000.mp4"></video></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="geschichte-jein-kreativ-unbedingt">Geschichte jein, kreativ unbedingt</h3>



<p>Geschichte à la Corporate Storytelling muss also nicht unbedingt sein. Aber wenn, dann sollte sie zumindest eines sein: <strong>Kreativ</strong>. Was soll das heißen, “kreativ”? Kreativität bedeutet in diesem Fall sich etwas zu trauen, mal auf die “klassische” Geschichte zu verzichten und auch mal <strong>humorvoll</strong> an eine Sache heranzugehen. Wenn es das Ziel des Videos ist, sich von der Masse abzuheben und etwas Neues zu erschaffen, muss man sich etwas einfallen lassen. Auf YouTube werden ca. 500 Stunden Videomaterial hochgeladen – pro Minute (Stand Mai 2019).³ Da herauszustechen ist natürlich schwer und eine Garantie “viral” zu gehen, gibt es leider nicht. <strong>Ein ausgefallener Film erhöht aber die Chancen</strong>. Dabei können tolle Bilder, die vielleicht keine geradlinige Geschichte erzählen oder Fakten über das Unternehmen beinhalten, im Vordergrund stehen. Gut gewählte Bilder allein können Emotionen hervorrufen. Damit erreicht man in der Regel mehr Personen.<br>Ist das Video außergewöhnlich oder hat das Publikum es nicht von einem Unternehmen erwartet, bleibt das Video im Gedächtnis. Das kann die Zielgruppe erweitern: wer hat nicht schon einmal seinen Freunden oder dem Team auf der Arbeit Videos gezeigt, weil sie einem gefallen: man lacht, ist begeistert von der Qualität, berührt von den Bildern oder es ist einfach skurril. Auch das bleibt im Gedächtnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-unserer-perlen">3 unserer Perlen</h3>



<p>Employer Branding mit viel Selbstironie:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Das beworbene Produkt: digital, die Bilder: emotional.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Über eine Buchhaltungssoftware reden, kann man auch so.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="am-ende-muss-es-passen">Am Ende muss es passen</h3>



<p>Am Ende ist entscheidend, was du mit deinem Film aussagen willst und was das Ziel des Films ist: was soll er bewirken, wen soll er ansprechen? Ist Corporate Storytelling wirklich das, was ich will? Ist es das, was mein Unternehmen oder mein Produkt braucht, um beim Publikum anzukommen? Das finden wir schnell im <a href="mailto:projektmanagement@pagesmedia.de"><u>gemeinsamen Gespräch</u></a> heraus und entwickeln zusammen das passende Konzept. Aber eines können wir dir jetzt schon sagen: Trau dich und stimme mit ein in unsere Hymne auf die Kreativität. Es wird sich lohnen.</p>



<p><strong>Das Wichtigste (nochmal) zum Schluss</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Ein emotionaler Film braucht keine lineare Geschichte</li><li>Bewegtbild erhöht nicht nur die Verweildauer auf deiner Seite, sondern bleibt im Gedächtnis</li><li>Kreative Konzepte erhöhen die Chance, dass dein Video und somit deine Message beim Publikum ankommt</li></ul>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>¹ <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hymne" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://de.wikipedia.org/wiki/Hymne</a></p>



<p>² <a href="https://asset.klett.de/assets/e432a251/Probeseite_2_352480.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://asset.klett.de/assets/e432a251/Probeseite_2_352480.pdf</a></p>



<p>³ <a href="https://www.statista.com/statistics/259477/hours-of-video-uploaded-to-youtube-every-minute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.statista.com/statistics/259477/hours-of-video-uploaded-to-youtube-every-minute/</a></p>
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		<item>
		<title>PAGES um die Welt: Indien</title>
		<link>https://pagesmedia.de/de/2019/01/17/pages-um-die-welt-indien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tniedermayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 12:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Behind the scene]]></category>
		<category><![CDATA[BehindTheScenes]]></category>
		<category><![CDATA[GuteGeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Videoproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Herbst 2018 drehten wir mit Microsoft, der Deutschen Welthungerhilfe e.V. und Munich Re einen Film zum Innovationsprojekt „Child Growth Monitor“ – eine App die gegen Mangelernährung hilft. Dafür reisten wir nach Madya Pradesh/Indien, lernten eine Menge engagierter und hilfsbereiter Menschen kennen. Mussten zunächst aber durch einige Reifen springen. Von dieser Reise soll der Blog [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Herbst 2018 drehten wir mit <a href="https://www.microsoft.com/de-de/" target="_blank" rel="noopener">Microsoft</a>, der <a href="https://www.welthungerhilfe.de/" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Welthungerhilfe e.V.</a> und <a href="https://www.munichre.com/de/homepage/index.html" target="_blank" rel="noopener">Munich Re</a> einen Film zum Innovationsprojekt „<a href="https://childgrowthmonitor.org/" target="_blank" rel="noopener">Child Growth Monitor</a>“ – eine App die gegen Mangelernährung hilft. Dafür reisten wir nach <a href="https://www.google.de/maps/place/Savadi,+Madhya+Pradesh,+Indien/@28.1422084,72.946794,5.1z/data=!4m5!3m4!1s0x3964598b9118f677:0x1dfe2d2c960baa8d!8m2!3d24.0029945!4d75.6237184" target="_blank" rel="noopener">Madya Pradesh/Indien</a>, lernten eine Menge engagierter und hilfsbereiter Menschen kennen. Mussten zunächst aber durch einige Reifen springen. Von dieser Reise soll der Blog berichten aber auch Hilfestellung für alle sein, die mit einer Kamera nach Indien reisen wollen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="513" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-104-768x513-1.jpg" alt="" class="wp-image-144" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-104-768x513-1.jpg 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-104-768x513-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<p>Der Child Growth Monitor, kurz „CGM“, ist eine App, entwickelt von der WHH, und <a href="https://news.microsoft.com/de-de/kuenstliche-intelligenz-gegen-hunger/" target="_blank" rel="noopener">technisch unterstützt von Microsoft</a>. Das Projekt soll Entwicklungsschäden bei minderjährigen Kindern vorbeugen, indem sie per Smartphones mit Infrarotkamera Kinder vermisst. Dabei wird festgestellt, ob sie mangel- oder gar unterernährt sind. Früher wurde manuell vermessen. Die Daten der digitalen Variante sind jedoch um einiges präziser und in Echtzeit per Cloud überall verfügbar.&nbsp;Wir haben schon in einigen Ländern der Welt gedreht und überall auf der Welt auch freie Mitarbeiter.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.pagesmedia.de/a39i8531-768x512/"><img decoding="async" width="768" height="512" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I8531-768x512-1.jpg" alt="" class="wp-image-143" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I8531-768x512-1.jpg 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I8531-768x512-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure></div>



<p>Nach Indien zu kommen war aber ein ganz eigenes Abenteuer. Behördliche Mühlen mahlen langsam – und indische leider noch langsamer. Wir hatten die Drehgenehmigung für unser Team zwar bereits drei Monate vor dem Dreh beim indischen Konsulat angefragt, die Absage erhielten wir aber erst zwei Monate nach Fertigstellung des Films <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Denn hungernde Kinder gibt es in Indien, darüber reden oder mit ihnen drehen darf man aber nicht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I0156-768x480-1.jpg" alt="" class="wp-image-148"/></figure></div>



<p>Da der Drehtermin immer näher rückte und wir immer noch nichts von offizieller, indischer Seite gehört hatten, mussten wir erfinderisch werden. Wir reduzierten das deutsche Drehteam und organisierten innerhalb weniger Tage ein Produktionsteam vor Ort. Drei von uns – Nico Michel, Nikolai Knoblauch und David Schaub – flogen mit einem Businessvisum (das deutlich schneller zu erhalten war, als ein Filmvisum) nach Delhi und trafen sich dort mit dem indischen Filmteam. An dieser Stelle sei Sai, Shomi und dem Produktionsteam von HUED gedankt, die, auch wenn die Hälfte des deutschen Drehteams mit verstimmten Magen kotzend am Straßenrand stand, sich über Häuserdächer und durch Zäune gekämpft und uns solch schöne Bilder ermöglicht haben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="768" height="513" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-74-768x513-1.jpg" alt="" class="wp-image-147" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-74-768x513-1.jpg 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-74-768x513-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<p>Fünf Stunden Zug- und weitere drei Stunden Autofahrt von Delhi entfernt lag der Drehort. Mit der gesamten Entourage von 30 Leuten (bestehend aus Drehteam, Helfern, Fahrern, Beteiligten von Microsoft und WHH, etc.) fuhren wir nach <a href="https://www.google.de/maps/place/Savadi,+Madhya+Pradesh,+Indien/@28.1422084,72.946794,5.1z/data=!4m5!3m4!1s0x3964598b9118f677:0x1dfe2d2c960baa8d!8m2!3d24.0029945!4d75.6237184" target="_blank" rel="noopener">Sawadi in Madhya Pradesh</a> / Indien und durften das ländliche Indien und die Menschen von ihrer gastfreundlichsten Seite kennen lernen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="684" height="1024" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-24-768x1150-1-684x1024.jpg" alt="" class="wp-image-146" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-24-768x1150-1-684x1024.jpg 684w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-24-768x1150-1-200x300.jpg 200w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/MSFT_MunichRe_Welthungerhilfe-24-768x1150-1.jpg 768w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /></figure></div>



<p>Wir rückten an mit Ronin, Drohne und Kameras mit der Absicht den “größten Film aller Zeiten” zu drehen. Und wir durften in den wenigen Tagen unseres Aufenthalts lernen, dass man beste Ergebnis erhält wenn man sich auf die Menschen vor Ort einlässt. Wenn man mit ihnen isst, scherzt und staunt&#8230; aber vor allem, wenn man ihnen zuhört. Wir wurden Teil einer Dorfgemeinschaft, als uns der Dorfälteste von Haus zu Haus führte, wir schleppten Wasser, wenn das Mittagessen zubereitet werden sollte und wir durften Menschen erleben, die sich mit uns über eine geglückte Aufnahme freuten, nur weil wir uns freuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="768" height="512" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I9562-768x512-1.jpg" alt="" class="wp-image-145" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I9562-768x512-1.jpg 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/A39I9562-768x512-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></div>



<p>Und auch wenn es – wie immer beim Film &#8211; nicht all diese Erfahrungen in das Endprodukt geschafft haben, hoffen wir doch, dass sie zumindest zu spüren sind. Wir sind mächtig stolz darauf, diesen Film produziert zu haben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p><em>&#8222;Dass dieses mein Herzensprojekt gelungen ist, habe ich nicht zuletzt dem Team von PAGES zu verdanken. Trotz aller Widrigkeiten von offizieller Seite und ungewohnten Drehbedingungen am anderen Ende der Welt hat PAGES von der Idee bis zum fertigen Film größte Leidenschaft und äußerste Professionalität bewiesen. Der Film spricht dabei für sich.&#8220;</em></p>



<p>Susanne Mehrtens</p>



<p>Senior Industry Marketing Manager, Automotive</p>



<p>Microsoft Deutschland GmbH</p>



<p>Wollt ihr auch gemeinsam mit uns eine Geschichte erzählen? <a href="mailto:werhatnochnichtwerwillnochmal@pagesmedia.de">Meldet euch bei uns</a>! Gerne stellen wir unsere Kreativität unter Beweis &#8211; egal zu welchem Budget.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hand in Hand mit Assomé &#8211; 10 Tage Togo</title>
		<link>https://pagesmedia.de/de/2017/08/05/assome-10-tage-togo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tniedermayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Aug 2017 20:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Behind the scene]]></category>
		<category><![CDATA[BehindTheScenes]]></category>
		<category><![CDATA[GuteGeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Motto Völkerverständigung und Kulturaustausch bereiste unser Azubi David mit einigen Freunden das kleine, westafrikanische Land Togo. Im Fokus dieser Reise stand dabei das kleine Dorf Assomé, dass 30km von der Hauptstadt Lomé entfernt ist. Mit Schulunterricht, Fußballtraining und dem Besuch des Krankenhauses sollten nicht nur die mitgebrachten Spenden übergeben werden, sondern eine nachhaltige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unter dem Motto Völkerverständigung und Kulturaustausch bereiste unser Azubi David mit einigen Freunden das kleine, westafrikanische Land Togo.</p>



<p>Im Fokus dieser Reise stand dabei das kleine Dorf Assomé, dass 30km von der Hauptstadt Lomé entfernt ist. Mit Schulunterricht, Fußballtraining und dem Besuch des Krankenhauses sollten nicht nur die mitgebrachten Spenden übergeben werden, sondern eine nachhaltige und freundschaftliche Städtepartnerschaft zwischen Augsburg und Assomé entstehen.</p>



<p>Die einmaligen und unvergesslichen Momente hat David mit&nbsp;der Kamera&nbsp;festgehalten. Die daraus entstandene 30-minütige Reportage zeigt wie Freundschaft zwischen den unterschiedlichsten Kulturen gelingt.</p>



<p>Mit zahlreichen Interviews und authentischen Bildern, gelingt es dem Film die Reise nicht nur aus Sicht des Projektteams zu erzählen, sondern gibt dem Zuschauer tiefe Einblicke in die Kultur der Togoer.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="298" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2920.jpg" alt="" class="wp-image-298"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1080" height="720" data-id="297" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2561.jpg" alt="" class="wp-image-297" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2561.jpg 1080w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2561-300x200.jpg 300w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2561-1024x683.jpg 1024w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2561-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="296" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/IMG_2552.jpg" alt="" class="wp-image-296"/></figure>



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</figure>



<p>Nach Davids Rückkehr waren wir natürlich neugierig und haben ihn ausgefragt:</p>



<p><em>PAGES</em>: Welche drei Wörter kommen dir beim Projekt als erstes in den Kopf?</p>



<p><em>David</em>: <em>Als erstes fallen mir die Begriffe heiß, bereichernd und beeindruckend ein</em>.</p>



<p><em>PAGES</em>: Was hat dich denn am meisten beeindruckt?</p>



<p><em>David</em>: <em>Obwohl die Menschen in dieser Gegend wenig haben, meistern sie ihren Alltag und behalten ihre Lebensfreude. In Momenten die uns Europäer erschüttern, z.B, unser Autounfall, finden die Menschen kreative Lösungen, die auch funktionieren. Da sie ihre Probleme häufiger selbst lösen müssen und nicht einfach den ADAC anrufen</em>.</p>



<p><em>PAGES</em>: Wie wurde Euer Besuch aufgenommen?</p>



<p><em>David</em>: <em>Die einmalige Gastfreundschaft der Togoer konnten wir von Beginn an spüren. Mit traditionellem Tanz und Musik begrüßten uns die Kinder und Jugendlichen. Sie animierten uns zum mitmachen und hatten keinerlei Berührungsängste. Die Neugierde auf beiden Seiten war riesig. Einige Kinder hatten noch nie ein Kameradisplay gesehen und hatten großen Spaß mit ihren ersten Selfies</em>.</p>



<p>Mehr über Davids Zeit in Togo und die Erlebnisse seiner Gruppe dort, könnt ihr im Film „Hand in Hand mit Assomé“ sehen. Hier der Trailer:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading" id="der-film-wurde-am-07-08-2017-im-cineplex-kino-in-konigsbrunn-gezeigt">Der Film wurde am 07.08.2017 im Cineplex Kino in Königsbrunn gezeigt.</h4>



<p>Der Erlös der verkauften Tickets, Snacks und Getränke ging zu 100 Prozent an die Projektgruppe &#8222;Hand in Hand&#8220; vom Togoverein e.V. <a href="http://www.togoverein.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.togoverein.de</a>&nbsp; in Augsburg. Die Einnahmen sollen Schulbänke für die Schule von Assomé finanzieren.</p>



<p>Filmlänge: ca. 30 min.</p>



<p>Genre: Reportage</p>



<p>Trailer: <a href="https://youtu.be/XGrkE9i8raE" target="_blank" rel="noopener">https://youtu.be/XGrkE9i8raE</a></p>



<p>Datum: 07.08.2017; Einlass 18 Uhr</p>



<p>Ort: <a href="https://goo.gl/maps/YkL7i7UGxyL2" target="_blank" rel="noopener">https://goo.gl/maps/YkL7i7UGxyL2</a></p>



<p>Tickets: <a href="http://bit.ly/2uRebhC" target="_blank" rel="noopener">http://bit.ly/2uRebhC</a></p>



<p>Infos zum Projekt: <a href="https://www.hand-in-hand-mit-togo.com/projekte" target="_blank" rel="noopener">https://www.hand-in-hand-mit-togo.com/projekte</a><a href="https://www.hand-in-hand-mit-togo.com/projekte" target="_blank" rel="noopener">-hand-mit-togo.com/projekte</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MED-EL: Ein Jubiläumsfilm aus 15 Ländern</title>
		<link>https://pagesmedia.de/de/2017/02/20/ein-jubilaeumsfilm-aus-15-laendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tniedermayr]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 11:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Behind the scene]]></category>
		<category><![CDATA[BehindTheScenes]]></category>
		<category><![CDATA[GuteGeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Postproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Videoproduktion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pagesmedia.de/?p=108</guid>

					<description><![CDATA[Tom (Beratung): Einer der coolsten Aufträge des Jahres war mit Sicherheit der Jubiläumsfilm für MED-EL, einem Hersteller für ganz besondere Hörgeräte. Die Anfrage war noch unscheinbar. Der Jubiläumsfilm sollte ehrlich sein, etwas mit den Patienten zu tun haben, die Internationalität des Unternehmens darstellen und kein Werbefilm voll austauschbarer Vignettenbilder sein. Nach einigen verworfenen Ideen kamen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Tom (Beratung):</strong> Einer der coolsten Aufträge des Jahres war mit Sicherheit der Jubiläumsfilm für MED-EL, einem Hersteller für ganz besondere Hörgeräte. Die Anfrage war noch unscheinbar. Der Jubiläumsfilm sollte ehrlich sein, etwas mit den Patienten zu tun haben, die Internationalität des Unternehmens darstellen und kein Werbefilm voll austauschbarer Vignettenbilder sein. Nach einigen verworfenen Ideen kamen wir zu dem Schluss, dass echte Patienten aus der ganzen Welt, deren Leben sich durch das Hörgerät positiv verändert hat, die besten Darsteller sind. 20 Jahre, 20 Patienten aus 15 Ländern. Ups, eine Mega-Idee für eine Filmproduktion, welche ein entsprechendes Budget braucht. Innerlich zögernd habe ich sie dem Kunden präsentiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="415" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Flaggen-1024x415.png" alt="" class="wp-image-109" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Flaggen-1024x415.png 1024w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Flaggen-300x122.png 300w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Flaggen-768x311.png 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Flaggen-1536x622.png 1536w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Flaggen.png 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><strong>Andreas (Konzeption)</strong>: Die Menschen erzählen wie ihr Leben früher war und wie die Gehörlosigkeit sie beeinträchtigt hat. Dann erzählen sie von Ihrem Lieblingsgeräusch. Hierauf folgt eine Symphonie aus den unterschiedlichsten Lieblingsgeräuschen (Kaffeemaschine, brummender Automotor, Musikinstrumente, etc.). Jeder Mensch hat ein anderes Lieblingsgeräusch und das ist meist mit seiner Heimat und seinen persönlichen Interessen verbunden.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="und-es-hat-boom-gemacht">Und es hat Boom gemacht.</h4>



<p><strong>Tom: </strong>Der Kunde fand die Idee sofort Klasse und pitchte sie intern. Wenige Wochen später trudelte die Budgetfreigabe bei uns ein und es war jetzt schon zu wenig Zeit. Aber alles andere ist ja auch langweilig. Über das Netzwerk fanden wir Kameracrews in 15 Ländern (von Saudi-Arabien, über Japan bis Australien und Europa). Wir suchten wochenlang Züge, Unterkünfte und führten eine Reisekostentabelle die so groß war wie der Jahresabschluss eines kleinen Unternehmens. Die lokalen Büros von MED-EL suchten uns die passende Patienten. Oft mussten wir umdisponieren. Wir telefonierten meist auf Englisch und sehr viel in der Nacht. Manchmal war ein Übersetzer von MED-EL dazwischen. Patienten verschoben Termine, sprangen ab und neue wollten mitmachen. Einige Crews wollten ohne Anzahlung nicht anfangen. Die Preisangaben waren nicht immer in Euro, sondern in Yen, Dollar oder Dirham. Bei so einem Projekt lernt man viel und wir organisierten bis die Excel-Tabellen glühten. Die Uhr tickte unermüdlich. Manchmal verließ uns ganz kurz der Mut, dann löste sich wieder ein Problem und weiter ging es.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="konigsklasse-briefing">Königsklasse Briefing.</h4>



<p><strong>Andreas:</strong> Jetzt mussten wir 20 Crews briefen. Dafür konzipierten wir ein ausführliches Creative-Briefing. Aber da man Bilder nicht nur in Worten beschreibt, drehten wir den ersten Patienten in Zürich selbst und lieferten mit unseren Clips die Vorlagen für die ganze Welt. In diesem Leitfaden befanden sich Einstellungen, Fragen zum Interview, die Anweisung für das Filmen der Person, wenn sie sich unbeobachtet fühlt und schließlich die Schlüsselszene, in der der Patient sein Lieblingsgeräusch „vorführt“. Wir zeigten das Dokument drei Kameramännern und baten sie uns Fragen dazu zu stellen. Dieses Feedback arbeiteten wir ein und am Ende entstand ein kleiner Briefing-Katalog samt Zugangsdaten für WeTransfer zur Abgabe.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="dreh-dreh-dreh">Dreh, Dreh, Dreh.</h4>



<p><strong>Maxi (Kameraassistent): </strong>Die Interviews in Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten wir selbst übernehmen. Somit ging unser zweiter Dreh nach Hopfgarten, einem gemütlichen Dorf tief in Österreich. Wir trafen hier auf eine Familie mit drei Kindern, welche uns aufgeschlossen und höflich begrüßten. Es war spannend, sich mit dem Patienten zu unterhalten. Auf die Frage hin, welches Geräusch er am meisten vermisse, antwortete er mit „das Rauschen des Wassers“. Denn an dem eigenen Haus schlängelt sich ein kleiner Bach entlang. Das Gespräch hat mich zum Nachdenken bewogen, welches Geräusch mir am meisten fehlen würde &#8211; es sind doch die einfachen Dinge im Leben, die glücklich machen.</p>



<p>Wir bekamen während des Interviews tiefe Einblicke in das gehörlose Leben des Patienten und wie das Produkt unseres Auftraggebers dieses verändert hat. Ein kleines Implantat, welches direkt hinter dem Ohr sitzt.</p>



<p>Einer der wichtigsten Teile des Jubiläumsfilms war die Komposition verschiedener Lieblingsgeräusche der Patienten. Eine kurze Symphonie, welche aus einfachen Sounds wie Motoren, Kaffeemaschinen oder eben dem Rauschen eines Bachs bestand. Dazu natürlich das passende Bild. Somit hat uns die Familie nach dem Interview zu dem am Haus anliegenden Bach begleitet, um hier unsere Schnittbilder und Tonaufnahmen machen zu können.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="schneiden-ist-wie-puzzeln">Schneiden ist wie Puzzeln.</h4>



<p><strong>Nico (Cutter):</strong> Jeden Tag kam neues Material – aus Tokio oder aus Warschau, aus der Schweiz, England oder aus Saudi-Arabien. Jedes Interview dauerte etwa eine Stunde und so wurden im Laufe der Wochen zwei große Festplatten randvoll. Oder genauer gesagt: Voll mit den Lebensgeschichten dieser Menschen. Sie erzählten uns wie sie ihr Gehör verloren haben. Schnell, durch einen Unfall oder schleichend durch eine Krankheit. Mal in jungen Jahren oder erst mit fortschreitendem Alter. Doch eins hatten alle Geschichten gemeinsam: Sie waren sehr persönlich und intim.</p>



<p>Die Daten erreichten uns auf unterschiedlichste Art und Weise. Via WeTransfer, persönliche FTP-Server oder eben per Post.</p>


<div class="wp-block-image wp-image-835 size-full">
<figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="488" height="289" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Dateien-Medel-1.png" alt="" class="wp-image-110" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Dateien-Medel-1.png 488w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Dateien-Medel-1-300x178.png 300w" sizes="(max-width: 488px) 100vw, 488px" /><figcaption class="wp-element-caption">5.051 Dateien, davon sind alleine 1841 eizelne Filmclips.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Herausforderung bestand also nicht nur darin, aus über 20 Stunden Material einen kurzen Film zu schneiden, sondern auch den vielen Menschen gerecht zu werden, die an diesem Projekt beteiligt waren. Den 20 Patienten, die ihr Gehör verloren ebenso, wie den Kamerateams in den unterschiedlichen Ländern.</p>



<p>Das Material war so unterschiedlich wie man es sich nur vorstellen kann. Eine Frau aus Polen ging am Meer spazieren, ein älterer Herr aus Belgien lauschte dem Klang seiner Uhr und das Mädchen aus Deutschland spielte auf ihrer Geige. Im Grunde ist Filme schneiden wie Puzzle bauen. Aus vielen verschiedenen Einzelteilen entsteht ein Bild.</p>



<p>Die größte Herausforderung: Ich spreche die wenigsten Sprachen und benötigte Übersetzungen. Das funktionierte aber nicht als einfaches Transkript, denn ein paar der Sprachen verstehe ich so wenig, dass es mir unmöglich war dem gesprochenen Text einem geschriebenen zuzuordnen. In den Sprachen Japanisch, Arabisch oder Chinesisch kann ich nicht einmal ein „Äh“ von einem „Und“ unterscheiden. Zum Glück wurde das vorher in der Kalkulation schon berücksichtigt und Dolmetscher eingeplant. Für zehn Interviews bestellte ich also die Dolmetscher direkt in unsere Agentur. Ich zeigte ihnen die Interviews und wir analysierten Antwort für Antwort. Immer wieder musste ich nachfragen was gesagt wurde oder ob es sich bei einem Laut, um ein Räuspern, um ein „Äh“ oder sogar um ein Wort handelte ohne dem der Satz keinen Sinn ergäbe.</p>



<p>Im Laufe der Tage bekam ich ein gutes Gefühl für die verschiedenen Sprachen sowie für die einzelnen Lebensgeschichten, die Besonderheiten und die unterschiedlichen Bilder. Um mich wirklich auf den Schnitt konzentrieren zu können begann ich immer erst am späten Nachmittag und arbeitete in die Nacht hinein. Ohne das Tagesrauschen der Agentur setzte ich Stück für Stück die Teile des Puzzles zusammen. Die Mühe hat sich gelohnt. Nach vielen Wochen der Vorbereitung und Planung, nach nächtelangen Telefonaten mit Personen in anderen Ländern und anderen Zeitzonen, nach vielen Tagen des Sichtens und Schneidens präsentierten wir die erste Version. Erst bei uns im Büro im kleinen Kreis. Die Kollegen waren begeistert.</p>



<p>Wenige Tage später und mit ein wenig Feinschliff dann die persönliche Präsentation beim Kunden. Die Mitarbeiter waren hingerissen und hier und da gab es auch ein paar Tränchen. Der Film war aber noch ein wenig zu lang. So haben wir schweren Herzens noch gekürzt. Das ist nie leicht, aber wir kennen das. Das Endprodukt wurde dann auch mit einer Audiodeskription ausgestattet, da die Zielgruppe aus Menschen mit Hörschwierigkeiten besteht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="442" src="https://www.pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Schnitt-1024x442.png" alt="" class="wp-image-111" srcset="https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Schnitt-1024x442.png 1024w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Schnitt-300x129.png 300w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Schnitt-768x331.png 768w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Schnitt-1536x663.png 1536w, https://pagesmedia.de/wp-content/uploads/2022/01/Schnitt-2048x884.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p><strong>Andreas:</strong> Der Film wurde in drei Längen (Teaser für Social Media, Kurzversion und Langversion) ausgespielt. Die Premiere feierte er auf einem Kongress in Toronto und tingelt seitdem durch die Welt, um Ärzten und Patienten vom neuen Leben mit der Vibrant Soundbridge zu erzählen. Der Fokus liegt hier in erster Linie darauf Teilnehmer auf Kongressen anzusprechen und keine anonymen Internet-User.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="danke">Und fertig ist der Jubiläumsfilm! Danke</h4>



<p>Ein riesiges Danke an die Crews auf der ganzen Welt. Ohne euch wäre das Projekt nichts geworden und wir sind mächtig stolz auf das was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Auch zu MED-EL und Sarah wollen wir ganz herzlich Danke sagen. Danke für das Vertrauen und diese tolle Filmproduktion. Das bleibt uns definitiv in Erinnerung und wir zeigen es immer mit einem stolzen Lächeln.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading" id="credits">Credits:</h3>



<p><strong>Produzent:</strong> PAGES Media</p>



<p><strong>Projektleitung: </strong>Tom Papadhimas</p>



<p><strong>Konzept:</strong> Andreas Bauerfeld</p>



<p><strong>Organisation:</strong> Monika De Giorgi</p>



<p><strong>Postproduktion:</strong> Nico Michel</p>



<p>Drehteams:</p>



<p><strong>Deutschland, Österreich und Schweiz:</strong> Nico Michel, Nikolai Knoblauch, Maximilian Krause</p>



<p><strong>Niederlande:</strong> <a href="http://www.atlynnvrolijk.nl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Atlynn Vrolijk</a></p>



<p><strong>Saudi Arabien:</strong> Illusion Media Production</p>



<p><strong>Hong Kong:</strong> <a href="http://www.goldmanjames.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">James Goldman Photography and Films</a></p>



<p><strong>Japan:</strong> MED-EL Außenstelle Japan</p>



<p><strong>Spanien:</strong> <a href="https://vimeo.com/nachopenche" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nacho Penche</a></p>



<p><strong>Kanada:</strong> <a href="http://journeymanfilm.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Journeyman Film Company</a></p>



<p><strong>Australien:</strong> <a href="https://www.onsetsolutions.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">On Set Solutions</a></p>



<p><strong>Belgien:</strong> <a href="http://www.woodlandpictures.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Woodland Pictures</a></p>



<p><strong>UK:</strong> <a href="https://www.xing.com/profile/Lawrence_Richards" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lawrence Richards</a></p>



<p><strong>Polen:</strong> <a href="http://www.simpleframe.pl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Simple Frame</a></p>



<p><strong>Türkei:</strong> <a href="https://handezerkin.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hande Zerkin</a></p>



<p><strong>Argentinien:</strong> <a href="https://www.facebook.com/25P-Films-127579207268189/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">25pFilms</a></p>



<p>Wer den Jubiläumsfilm noch nicht kennt, hat hier die Möglichkeit sich die Long-Version anzusehen. 6 Minuten sind heutzutage lange, aber es lohnt sich!</p>


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